Satzung des TSV Obernjesa e.V.

Aktuelle Satzung des TSV Obernjesa e.V.

 

TSV Obernjesa  e.V. von 1922

             

Sportzentrum an der Dramme

 

Am Bahnhof 15,   37124 Rosdorf-Obernjesa,

 

  Tel. 05509 - 920830,  Fax: 05509 - 920829

 

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    www.tsv-obernjesa.de

 
             

                                                                                                                              29.01.2016

 

Satzung des Turn- und Sportvereins Obernjesa e.V.

 

 

§ 1 Name, Sitz und Zweck des Vereins

a) Der am 01. April 1922 in Obernjesa gegründete Sportverein führt den Namen "Turn- und Sportverein Obernjesa e. V.".

Der Verein hat seinen Sitz in Obernjesa, Gemeinde Rosdorf, Kreis Göttingen. Er ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Göttingen eingetragen Nr. 1148.

 

b) Im Verein soll Sport -gleich welcher Art - betrieben und die sportlichen Übungen und Leistungen gefördert werden. Er erstrebt durch Leibesübungen und Jugendpflege die sittliche und körperliche Ertüchtigung seiner Mitglieder. Er ist politisch, konfessionell und rassisch neutral.

 

c) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützliche Zwecke im  Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung, und zwar durch die Förderung der Allgemeinheit auf dem Gebiet des Sports. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

 

d) Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen, begünstigt werden.

 

§ 2 Mitgliedschaft in anderen Organisationen

Der Verein ist Mitglied des Landessportbundes Niedersachsen mit seinen Gliederungen und angeschlossenen Fachverbänden.

 

§ 3 Rechtsgrundlage

Die Rechte und Pflichten der Mitglieder sowie aller Organe des Vereins werden durch die vorliegende Satzung sowie die Satzungen der in § 2 genannten Organisationen ausschließlich geregelt. Für Streitigkeiten, die aus der Mitgliedschaft zum Verein und aller damit im Zusammenhang stehenden Fragen entstehen, ist der ordentliche Rechtsweg erst zulässig, nachdem der Ehrenrat als Schiedsgericht entschieden hat.

 

§ 4 Gliederung des Vereins

Der Verein gliedert sich in gleichberechtigte Abteilungen, welche die ausschließliche Pflege einer bestimmten Sportart betreiben. Jeder Abteilung stehen ein oder mehrere Abteilungsleiter vor, die alle mit dieser Sportart zusammenhängenden Fragen aufgrund dieser Satzung, der Beschlüsse der Mitgliederversammlung sowie der Abteilungsleiterversammlungen regeln. Jedes Mitglied kann in beliebig vielen Abteilungen Sport treiben.

 

 

 

Mitgliedschaft

 

§ 5 Erwerb der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft zum Verein kann jede natürliche Person auf Antrag erwerben, sofern sie sich zur Beachtung dieser Satzungsbestimmungen durch Unterschrift bekennt. Für Jugendliche unter 18 Jahren ist die nach den BGB erforderliche Erklärung des gesetzlichen Vertreters maßgebend. Die Mitgliedschaft wird durch Beschluss des Vereinsvorstandes erworben. Wird die Aufnahme abgelehnt, so steht dem Aufnahmesuchenden das Beschwerderecht an den Ehrenrat zu, der endgültig entscheidet.

 

§ 6 Ehrenmitglieder

Personen, die sich besonders um die Förderung des Sports innerhalb des Vereins verdient gemacht haben, können auf Vorschlag des Vorstandes durch Beschluss der Mitgliederversammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Die Ernennung zu Ehrenmitgliedern erfolgt auf Lebenszeit; sie bedarf einer Mehrheit von 2/3 der anwesenden Mitglieder. Ehrenmitglieder haben die gleichen Rechte wie ordentliche Mitglieder, sind jedoch von der Beitragspflicht befreit.

 

§ 7 Erlöschen der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft erlischt:

a) durch Austritt aufgrund einer schriftlichen Erklärung gegenüber dem geschäftsführenden Vorstand unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von einem Monat jeweils zum Schluss eines Quartals,

 

b) durch Ausschluss aus dem Verein aufgrund eines Beschlusses des  Vorstandes,

 

c) durch Tod.

 

Durch das Erlöschen der Mitgliedschaft bleiben aufgrund der bisherigen Mitgliedschaft zur Entstehung gelangte Verbindlichkeiten gegenüber dem Verein unberührt.

 

§ 8 Ausschließungsgründe

Die Ausschließung eines Mitgliedes (§ 7b) kann nur in den nachstehend bezeichneten Fällen erfolgen:

 

a) wenn die in § 10 vorgesehenen Pflichten der Vereinsmitglieder gröblich und schuldhaft verletzt werden,

 

b) wenn das Mitglied seinen dem Verein gegenüber eingegangenen Verbindlichkeiten, insbesondere seiner Verpflichtung zur Beitragszahlung trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung, nicht nachkommt,

 

c) wenn das Mitglied den Grundsätzen der vorliegenden Satzung schuldhaft zuwiderhandelt, insbesondere gegen die ungeschriebenen Gesetze von Sitte, Anstand und Sportkameradschaft grob verstößt.

Dem betroffenen Mitglied ist vor Fassung des Ausschließungsbeschlusses Gelegenheit zu geben, sich in mündlicher oder schriftlicher Form gegenüber dem Vorstand wegen des ihm zur Last gelegten Handelns zu rechtfertigen. Die Entscheidung ist dem Betroffenen schriftlich bekanntzugeben.

Gegen diesen Bescheid kann er Beschwerde beim Ehrenrat einlegen, der dann endgültig entscheidet.

 

Rechte und Pflichten der Mitglieder

 

§ 9 Rechte der Mitglieder

Die Vereinsmitglieder sind insbesondere berechtigt:

a) durch Ausübung des Stimmrechts an den Beratungen und Beschlussfassungen der Mitgliederversammlung teilzunehmen; zur Ausübung des Stimmrechts sind nur Mitglieder vom vollendeten 18. Lebensjahr an berechtigt,

b) die Einrichtungen des Vereins nach Maßgabe der hierfür getroffenen Bestimmungen zu benutzen,

c) an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen sowie den Sport in allen Abteilungen aktiv auszuüben.

 

 

§ 10 Pflichten der Mitglieder

Die Mitglieder sind insbesondere verpflichtet:

a) die Satzungen des Vereins, des Landessportbundes Niedersachsen e. V., die der angeschlossenen Fachverbände des letzteren, soweit sie deren Sportart ausüben, sowie auch die Beschlüsse der genannten

 Organisationen zu befolgen,

 

b) nicht gegen die Interessen des Vereins zu handeln,

 

c) die durch Beschluss der Jahreshauptversammlung gem. § 11 festgelegten Beiträge, auch im Einzugsverfahren, zu entrichten,

 

d) sich in allen aus der Mitgliedschaft erwachsenden Rechtsangelegenheiten den entsprechenden Organen zu unterwerfen. Der ordentliche Rechtsweg ist in allen mit dem Sportbetrieb in Zusammenhang stehenden Angelegenheiten ausgeschlossen.

 

§ 11 Beiträge

Von den Mitgliedern werden Geldbeträge erhoben. Die Höhe des Jahresbeitrages wird von der Mitgliederversammlung bestimmt. Der Beitrag ist in maximal zwei Raten zu entrichten. Notwendige Spartenbeiträge werden durch die jeweils zuständige Abteilungsversammlung festgelegt.

 

Organe des Vereins

 

§ 12 Organe

Organe des Vereins sind:

a) die Jahreshauptversammlung / Mitgliederversammlung

b) der Vorstand

c) die Fachausschüsse / Abteilungsleiterinnen / Abteilungsleiter

d) Ehrenrat

 

Mitgliederversammlung

 

§ 13 Einberufung, Vorsitz und Beschlussfassung

a) Die den Mitgliedern bezüglich der Vereinsleitung zustehenden Rechte werden in der Mitgliederversammlung als oberstes Organ des Vereins ausgeübt. Sämtliche Mitglieder vom vollendeten 18. Lebensjahr an haben eine Stimme. Eine Übertragung des Stimmrechts ist ungültig.

Die Mitgliederversammlung soll alljährlich einmal im ersten Halbjahr als sogenannte Jahreshauptversammlung zwecks Beschlussfassung über die in § 14 genannten Aufgaben einberufen werden. Die Einberufung erfolgt mit einer Frist von mindestens 14 Tagen durch Anschlag im Vereinsschaukasten unter Bekanntgabe der vorläufigen Tagesordnung. Außerdem kann die Einladung in einem Rundschreiben an die Mitglieder bekannt gemacht werden. Einfache Mitgliederversammlungen sind vom Vorstand nach der obigen Vorschrift einzuberufen, wenn ein dringender Grund vorliegt oder 10 % der Stimmberechtigten es schriftlich unter Angabe der Gründe beim Vorstand beantragen.

Anträge zur Tagesordnung sind von den Mitgliedern schriftlich mindestens fünf Tage vor der Mitgliederversammlung bei der oder dem 1. oder der oder dem 2. Vorsitzenden einzureichen. Die Versammlungsleiterin oder der Versammlungsleiter hat zu Beginn der Versammlung die Tagesordnung zu ergänzen. Über Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung, die erst in der Mitgliederversammlung gestellt werden, beschließt die Mitgliederversammlung. Zur Annahme des Antrages ist eine Mehrheit von 3/4 der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich. Es ist eine Anwesenheitsliste zu führen und die Zahl der Stimmberechtigten festzuhalten.

 

b) Den Vorsitz in der Mitgliederversammlung führt die oder der 1. Vorsitzende; bei dessen Verhinderung die oder der 2. Vorsitzende. Ist keiner der beiden Vorstandsmitglieder anwesend, so bestimmt die Versammlung die Leiterin oder den Leiter mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder.

 

c) Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Die Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder gefasst; bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt. Stimmenthaltungen gelten als nicht abgegebene Stimmen. Die Vorschriften des § 22 bleiben unberührt.

Schriftliche Abstimmungen erfolgen nur, wenn 1/3 der anwesenden Mitglieder dies verlangt; bei Wahlen muss eine geheime Abstimmung erfolgen, wenn eines der anwesenden Mitglieder dies verlangt.

 Für Wahlen gilt folgendes: Hat im ersten Wahlgang kein Kandidat die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen erreicht, findet eine Stichwahl zwischen den Kandidaten statt, welche die beiden höchsten Stimmzahlen erreicht haben.

Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das von der jeweiligen Versammlungsleiterin oder dem Versammlungsleiter und von der Protokollführerin oder dem Protokollführer zu unterzeichnen ist. Es soll folgende Feststellungen enthalten: Ort und Zeit der Versammlung, die Person der Versammlungsleiterin oder des Versammlungsleiters, die Zahl der erschienenen Mitglieder, die Tagesordnung, die einzelnen Abstimmungsergebnisse und die Art der Abstimmung. Bei Satzungsänderungen soll der genaue Wortlaut angegeben werden.

 

§ 14 Aufgaben

Der Jahreshauptversammlung steht die oberste Entscheidung in allen Vereinsangelegenheiten zu, soweit sie nicht satzungsgemäß anderen Organen übertragen ist. Ihrer Beschlussfassung unterliegen insbesondere:

a) Wahl der Vorstandsmitglieder,

b) Wahl der Abteilungsleiterinnen oder Abteilungsleiter,

c) Wahl der Mitglieder des Ehrenrates,

d) Wahl von mindestens zwei Kassenprüferinnen oder Kassenprüfern,

e) Ernennung von Ehrenmitgliedern,

f) Bestimmung der Grundsätze für die Beitragserhebung,

g) Entlastung der Organe bezüglich der Jahresrechnung und der Geschäftsführung,

h) Beschlussfassung über Satzungsänderungen und die Auflösung des Vereins.

 

§ 15 Tagesordnung

Die Tagesordnung einer Jahreshauptversammlung hat mindestens folgende Punkte zu umfassen:

a) Feststellen der Stimmberechtigten,

b) Verlesen des Protokolls der letzten Versammlung und die Genehmigung,

c) Rechenschaftsbericht der Organmitglieder und der Kassenprüferinnen oder Kassenprüfer,

d) Beschlussfassung über die Entlastung des Vorstandes,

e) Anträge,

f) Verschiedenes.

 

§ 16 Vereinsvorstand

Der Vorstand setzt sich zusammen aus dem:

a)            geschäftsführenden Vorstand, bestehend aus:

                der oder dem 1. Vorsitzenden

                der oder dem 2. Vorsitzenden

                der oder dem 3. Vorsitzenden

                der Kassenwartin oder dem Kassenwart

                der Schriftführerin oder dem Schriftführer

                der Jugendleiterin oder dem Jugendleiter

 

 

b)           Gesamtvorstand bestehend aus:

                dem geschäftsführenden Vorstand (a)

                den Abteilungsleiterinnen und den Abteilungsleitern

 

 

 

 

c)            Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind:

                die oder der 1. Vorsitzende

                die oder der 2. Vorsitzende

                die oder der 3. Vorsitzende

                die Kassenwartin oder der Kassenwart

                die Schriftführerin oder der Schriftführer

                die Jugendleiterin oder der Jugendleiter

 

Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch je zwei der genannten Vorstandsmitglieder gemeinsam vertreten.

 

d) Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Er bleibt bis zur satzungsgemäßen Neuwahl im Amt. Wählbar sind nur Vereinsmitglieder, die das 18. Lebensjahr vollendet haben. Wiederwahl eines Vorstandsmitglieds ist zulässig. Verschiedene Vorstandsämter gem. § 16 a) können nicht in einer Person vereinigt werden.

 

§ 17 Pflichten, Rechte und Beschlussfassung des Vorstandes

1. Aufgaben des Gesamtvorstandes

a) Der Vorstand hat die Geschäfte des Vereins nach den Vorschriften der Satzung und nach Maßgabe der durch die Mitgliederversammlung gefassten Beschlüsse zu führen. Der Vorstand ordnet und überwacht die Tätigkeit der Abteilungen und kann verbindliche Ordnungen erlassen.

 

b) Der Vorstand ist notfalls ermächtigt, beim Ausscheiden oder sonstiger dauernder Verhinderung von Mitgliedern von Vereinsorganen deren verwaistes Amt bis zur nächsten Jahreshauptversammlung durch geeignete Mitglieder des Vereins zu ersetzen.

 

2. Aufgaben der einzelnen Vorstandsmitglieder

a) Die oder der 1. Vorsitzende vertritt den Verein nach innen, regelt das Verhältnis der Mitglieder untereinander und zum Verein, beruft und leitet die Vorstandssitzungen und Mitgliedersammlungen und hat die Aufsicht über die gesamte Geschäftsführung des Vorstandes und aller Organe außer über den Ehrenrat. Sie oder er unterzeichnet die Sitzungsprotokolle von Mitgliederversammlungen und Vorstandssitzungen sowie alle wichtigen und verbindlichen Schriftstücke.

 

b) Die oder der 2. Vorsitzende vertritt die 1. Vorsitzende oder den 1. Vorsitzenden im Verhinderungsfall in allen vorbezeichneten Angelegenheiten.

 

c) Die oder der 3. Vorsitzende ist für die Erhaltung und Nutzung der Sportanlagen zuständig. Sie oder er kümmert sich um notwendige Reparaturen, Ersatzbeschaffungen und Neubauten. Gleichzeitig ist sie oder er der Ansprechpartner für die Übungs- bzw. Abteilungsleiter in Bezug auf Übungsmaterial.

 

d) Die Kassenwartin oderder Kassenwart verwaltet die Vereinskassengeschäfte und sorgt für die Einziehung der Beiträge und Einnahmen. Sie oder er ist für den Bestand und für die gesicherte Anlage des Vereinsvermögens verantwortlich.

 

e) Die Schriftführerin oder der Schriftführer erledigt den gesamten Geschäfts- und Schriftverkehr des Vereins und kann einfache, für den Verein unverbindliche Mitteilungen, allein unterzeichnen. Sie oder er führt in den Versammlungen die Protokolle, die sie oder er zu unterschreiben hat.

 

f) Die Abteilungsleiterinnen oder Abteilungsleiter bearbeiten sämtliche fachlichen Sportangelegenheiten. Ihnen obliegen die Aufsicht des Übungs- und Trainingsbetriebes sowie der Wettkampfveranstaltungen ihrer Fachsparte.

 

g) Die Jugendleiterin oder der Jugendleiter hat die Jugendlichen des Vereins zu betreuen ohne Rücksicht darauf, welche Sportart betrieben wird.

3. Beschlussfassung des Vorstandes

Der Vorstand fast seine Beschlüsse in Vorstandssitzungen, die von der oder dem 1. Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung von der oder dem 2. Vorsitzenden, schriftlich oder mündlich einberufen werden. In jedem Fall ist eine Einberufungsfrist von drei Tagen einzuhalten. Einer Mitteilung der Tagesordnung bedarf es nicht. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei Vorstandsmitglieder, darunter die oder der 1. Vorsitzende oder die oder der 2. Vorsitzende anwesend sind. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt. Die Vorstandssitzung leitet die oder der 1. Vorsitzende, bei dessen Verhinderung die oder der 2. Vorsitzende. Die Beschlüsse des Vorstandes sind in einem Protokoll aufzunehmen und von der Sitzungsleiterin oder dem Sitzungsleiter und der Protokollführerin oder dem Protokollführer zu unterschreiben. Die Niederschrift soll Ort und Zeit der Vorstandssitzung, die Namen der Teilnehmer, die gefassten Beschlüsse und das Abstimmungsergebnis enthalten. Ein Vorstandsbeschluss kann auf schriftlichem Wege gefasst werden, wenn alle Vorstandsmitglieder ihre Zustimmung zu der zu beschließenden Regelung erklären.

 

§ 18 Abteilungsleitung

Die Abteilungsleiterinnen oder Abteilungsleiter werden für jede im Verein betriebene Sportart für die Dauer von 2 Jahren gewählt. Ihre Aufgaben sind, die Richtlinien für die sportliche Ausbildung ihrer Sportart zu bestimmen, die Übungs- und Trainingsstunden anzusetzen und die vom zuständigen Fachverband und seinen Gliederungen gefassten Beschlüsse innerhalb des Vereins zu verwirklichen.

Soweit es zur Erledigung von Sonderaufgaben notwendig ist, kann der erweiterte Vorstand besondere Ausschüsse einberufen und Mitglieder zur Mitarbeit ernennen.

 

§ 19 Ehrenrat

a) Der Ehrenrat besteht aus drei Mitgliedern, die nicht dem erweiterten Vorstand angehören. Er wird in der Jahreshauptversammlung für zwei Jahre gewählt. Wählbar ist, wer das 35. Lebensjahr vollendet hat, Wiederwahl ist zulässig. Der Ehrenrat wählt aus seinen Reihen eine Vorsitzende oder einen Vorsitzenden und wird im Bedarfsfalle von seiner oder seinem Vorsitzenden einberufen.

b) Er ist beschlussfähig,wenn mindestens zwei Mitglieder des Ehrenrates, darunter seine Vorsitzende oder sein Vorsitzender, anwesend sind. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.

 

§ 20 Aufgaben des Ehrenrates

Der Ehrenrat entscheidet mit bindender Kraft über Streitigkeiten und Satzungsverstöße innerhalb des Vereins, soweit der Vorfall mit der Vereinszugehörigkeit in Zusammenhang steht und nicht die Zuständigkeit des Sportgerichtes eines Fachverbandes gegeben ist. Er beschließt ferner über den endgültigen Ausschluss eines Mitgliedes gemäß § 8, falls der Betroffene Beschwerde gegen den Vorstandsbeschluss eingelegt hat. Er tritt auf Antrag eines oder mehrerer Vereinsmitglieder zusammen und beschließt nach mündlicher Verhandlung, nachdem er dem Betroffenen Zeit und Gelegenheit gegeben hat, sich wegen der erhobenen Anschuldigungen zu verantworten und zu entlasten.

Er darf folgende Strafen verhängen:

a) Verwarnung,

b) Verweis,

c) Aberkennung der Fähigkeit, ein Vereinsamt zu bekleiden mit sofortiger Suspendierung,

d) Ausschluss von der Teilnahme am Sportbetrieb bis zu zwei Monaten,

e) Ausschluss aus dem Verein.

Jede den Betroffenen belastende Entscheidung ist ihm schriftlich mitzuteilen und zu begründen.

 

 

§ 21 Kassenprüfer

 

Die von der Jahreshauptversammlung auf jeweils zwei Jahre zu wählenden Kassenprüferinnen oder Kassenprüfer haben gemeinschaftlich mindestens einmal im Jahr eine ins einzelne gehende Kassenprüfung vorzunehmen, deren Ergebnis sie in einem Protokoll niederzulegen und der oder dem 1. Vorsitzenden mitzuteilen haben. Außerordentliche Kassenprüfungen sind auf Anordnung der oder des 1. Vorsitzenden durchzuführen. Die Kassenprüferinnen oder Kassenprüfer erstatten der Jahreshauptversammlung einen Prüfungsbericht und beantragen bei ordnungsgemäßer Führung der Kassengeschäfte die Entlastung der Kassenwartin oder des Kassenwartes und der übrigen Vorstandsmitglieder. Wiederwahl in direkter Folge ist nur für eine Kassenprüferin oder einen Kassenprüfer möglich.

 

§ 22 Satzungsänderungen und Auflösung des Vereins

Zur Beschlussfassung über Satzungsänderungen ist eine Mehrheit von 3/4 der anwesenden stimmberechtigen Mitglieder, über die Vereinsauflösung eine Mehrheit von 4/5 unter der Bedingung, dass mindestens 4/5 der Stimmberechtigten erschienen sind, erforderlich. Erscheinen bei der Beschlussfassung über die Vereinsauflösung weniger als 4/5 der Stimmberechtigten, so ist die Abstimmung vier Wochen später nochmals zu wiederholen. Die Versammlung ist dann ohne Rücksicht auf die Zahl der Erschienenen beschlussfähig.

 

§ 23 Vermögen des Vereins

Die Überschüsse der Vereinskasse sowie die sonstigen Vermögensgegenstände sind Eigentum des Vereins. Ausgeschiedenen Vereinsmitgliedern steht ein Anspruch hieran nicht zu.

Im Falle der Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vereinsvermögen an die Gemeinde Rosdorf, die es im Sinne und Interesse des Sports für die Ortschaft Obernjesa zu verwenden hat. Die Liquidation erfolgt durch die zum Zeitpunkt des Auflösungsbeschlusses amtierenden Vorstandmitglieder.

 

§ 24 Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr deckt sich mit dem Kalenderjahr.

 

Diese Satzung ändert die Satzung vom 24.01.1997

 

Obernjesa, den 29. Januar 2016

 

Für den Vorstand die Unterschriften:

 

 

 

 

 

                Jan Marhoffer                                                                              Klaus Dörnenburg

                1. Vorsitzender                                                                           2. Vorsitzender

 

 

 

 

 

                Hans-Werner Bohnhoff                                                                   Dieterr Hintze

                3. Vorsitzender                                                                               Schriftführer

 

 

 

 

 

                Jana Schulze                                                                                 Tizia Mandelt

                Kassenwartin                                                                                Jugendleiterin

               

 
             
 
 
     
             

                                                                                                                      

 

 

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